Gas-Unabhängigkeit in greifbarer Nähe

Gas-Unabhängigkeit in greifbarer Nähe

Der russische Angriff auf die Ukraine verändert Menschenleben, Heimaten, Umfelder und Familien. Doch nicht nur auf persönlicher, sondern auch auf politischer und wirtschaftlicher Ebene verändert vorherrschende Krieg zwischen der Ukraine und Russland viel. In den letzten Monaten hat die Situation in ganz Europa und in Deutschland unter anderem zu steigenden Energiepreisen und Lebensmittelkosten geführt. Russland ist ein starkes Exportland. Die russischen Gasimporte aus Russland machen rund 40% von Europas Gasimporten aus. Für einige europäische Staaten ist Russland der Hauptlieferant. Dementsprechend sind Länder abhängig von russischen Energie- und Gasimporten.

Je nach Handelsbeziehung und Diversifizierung sind Länder mehr oder weniger abhängig von russischen Gaslieferungen.

Die aktuellen Geschehnisse haben die Pläne zur Gas-Unabhängigkeit von Europa und Deutschland zu Russland weiter vorangetrieben. Auch der jüngste Gaslieferstopp für Bulgarien und Polen lassen an der Zuverlässigkeit der russischen Energieversorgung zweifeln. Die Europäische Kommission hat diesen Montag, Mai 2022, den REPowerEU-Plan vorgelegt. Damit wird auf die belastenden und störenden Entwicklungen auf dem globalen Energiemarkt im Zuge durch die russische Invasion in die Ukraine reagiert. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa bedarf es einer Transformation des Energiesystems. Zwei akute Gründe sind:

  1. Die Beendigung der Abhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen aus Russland
  2. Eine solche Beendigung kann zu der Bewältigung der Klimakrise beitragen

Bei einem gemeinschaftlichen Handeln von Europa als Union kann die Abhängigkeit zu Russland in Bezug auf die fossilen Brennstoffe wie Gas, schneller beendet werden. Die Abhängigkeit kann von Russland als wirtschaftliche und politische Waffe genutzt werden. Darüber hinaus verursacht sie Steuerzahlern hohe jährliche Kosten. Die Kostenersparnis ist so wie in den meisten Fällen ein wichtiger Aspekt. Auch bei der Eröffnung eines Kontos oder der Aufnahme eines Kredits werden Konditionen verglichen. Bereits bei einem Kleinkredit mit verhältnismäßig kleinen Geldsummen sollten Konditionen verglichen werden, um möglichst niedrige monatliche und festgelegte Monatsraten zahlen zu können. Durch verschiedene Maßnahmen, Handlungen und Aktionen ist die Kostenersparnis ein wichtiger Punkt.

Welche Aspekte umfassen die Maßnahmen?

Die Maßnahmen des REPowerEU-Plans für die Verringerung der Abhängigkeit von russischem Gas und Erdöl fokussieren sich unter anderem auf drei Bereiche:

  • Energieeinsparungen
  • Diversifizierung der Energieversorgung
  • beschleunigter Ausbau von erneuerbaren Energien als Ersatz für fossile Brennstoffe sowohl in Privathaushalten als auch innerhalb der Industrie sowie der Stromerzeugung.

Durch einen solchen Wandel soll in Europa und den europäischen Partnern für Wirtschaftswachstum gesorgt werden, Sicherheit gegeben werden und gleichzeitig sollen Klimaschutzmaßnahmen gestärkt werden.

Zu dem Ausbau erneuerbarer Energien mit Fokus auf Stromerzeugung, Gebäude, Industrie und Verkehr dient eine Solarstrategie für eine gesteigerte Nutzung von Photovoltaik Anlagen, Solardachanlagen, die Einführung von Wärmepumpen sowie verkürzte und vereinfachte Genehmigungsverfahren. Denn ähnlich wie in vielen Anträgen, bedarf etwas Zeit zur Prüfung der Vorgaben, der Eignung und der Unterlagen. Auch bei Bauanträgen oder Kreditanträgen müssen Daten, Dokumente und Voraussetzungen geprüft werden. Bei einer Kreditaufnahme wird beispielsweise die Kreditwürdigkeit geprüft. Mittlerweile gibt es spezifische Formen und Arten, um schnellere Entscheidungsprozesse zu ermöglichen. Ein Schnellkredit ist eine Form, die darauf spezialisiert ist, dass der Antrag, der Bescheid und die Auszahlung der Summe schnell aufs Konto möglich. Häufig dienen dabei automatisierte Verfahren und Prüfungen, um den Prozess zu beschleunigen. Im Falle der erneuerbaren Energien plant die EU auch die Nutzung digitaler Instrumente.

Reaktionen in Deutschland:

Mit Blick auf Deutschland wurde zunächst davon gesprochen, dass bis zur Mitte des Jahres 2024 eine Unabhängigkeit von russischem Gas möglich sei. Bereits zur Mitte dieses Jahres 2022 sollen die Ölimporte nach Deutschland halbiert werden.

Schrittweise soll sich von dem russischen Gas auch auf nationaler Ebene gelöst werden.

Eine Problematik dabei sind jedoch feste Bindungen durch Langzeitverträge. Bei Laufzeiten von bis zu 30 Jahren erscheint die Unabhängigkeit bis 2024 wieder entfernter. Laut einigen solcher Verträge muss demnach auch weiterhin für Gas bezahlt werden, auch wenn es nicht bezogen wird. Die Auswirkungen der aktuellen Situation lassen sich schon heute deutlich anhand der Inflation und des Inflationsrisikos erkennen, womit sich auseinandergesetzt werden sollte. Die Auswirkungen wollen von der Regierung und der EU möglichst eingegrenzt werden. Mit den beschriebenen Plänen und durch Vertragsverhandlungen sollen Änderungen angestoßen werden. Ein wichtiger Fokus dabei bleibt die Gasunabhängigkeit, um so Schritt für Schritt die Gaslieferungen zu diversifizieren.

Andreas Linde
Von
Andreas Linde hat mehr als 7 Jahre Erfahrung mit dem Kreditmarkt und weiß alles über den effektiven Jahreszinns, Annuitätendarlehen, Tilgungsdarlehen, Obligationen und andere relevante Begriffe, die mit Krediten zu tun haben.
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